Ahlers Baumschule AG
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Beerenobst

Rubus idaeus - Himbeere

Allgemeine Beschreibung zur Pflanzung / Düngung / Pflege / Schnitt


 

Himbeeren werden oft als schwierige Kultur verpönt, mit ein paar guten Tipps sieht die Sache aber schon ganz anders aus!

 

 

Himbeeren wachsen in der Natur an Waldrändern und auf Lichtungen, dies zeigt uns, dass sie die Sonne mögen.

 

 

 

Am wichtigsten ist allerdings der Boden.
Er muss unbedingt gut durchlässig, also sehr locker sein und darf, wenn überhaupt, nur wenig Lehm und Ton enthalten. Am besten ist es, wenn der Boden vor dem Pflanzen gut vorbereitet wird, damit er tiefgründig genug ist. Lockern sie den Boden schon im Voraus tief genug auf und geben sie lockeres, humoses Material hinein.

 


Eine andere Variante wäre es, die Pflanzen auf einem 'Hügelbeet' zu ziehen. Hierfür häuft man sich einen ca. 80cm breiten und 30-40 cm hohen Wall aus humoser, lockerer Erde an und pflanzt die Himbeeren dort hinauf.

 


Setzen Sie die Pflanzen nicht zu tief in die Erde ein (2 cm über der obersten Wurzel)!!! Direkt nach dem Pflanzen sollten sie den Ballen mit einer Mulchschicht abdecken (dicke Laubschicht, organisches Material, Rasenschnitt), dies verhindert das Austrocknen im ersten Winter, dass oft als verfrieren bezeichnet wird. Zum optimalen Wachstum lassen Sie die Himbeeren einreihig an einem Drahtgerüst, Zaun oder Seilsystem hochranken.

 


Bei den Sommerhimbeeren ('Malling Promise', 'Willamette', 'Schönemann')lassen Sie 7-10 frische Triebe stehen und die anderen schwächeren Triebe entfernen Sie, dies führt zu großen Früchten mit gutem Geschmack. Die 'Ertragsruten' werden nach der Ernte möglichst tief abgeschnitten, weil die Früchte im darauffolgenden Jahr wieder an den neuen Trieben reifen werden.

 


Bei Herbsthimbeeren ('Zefa Herbsternte', 'Autumn Bliss', 'Aroma Queen', 'Heritage') werden die 'Ertragsruten' im Winter bis zu 3 cm über dem Boden abgeschnitten. Die Früchte reifen dann, genau wie bei den Sommerhimbeeren, auch an den neuen Trieben. Die alten Triebe wären nur eine unnötige Infektionsquelle für Krankheiten, die die Ernte im folgenden Jahr gefährden würde.

 

So betreiben sie biologischen Pflanzenschutz!

 


Pflanzen Sie nicht mehr als 2-3 Sträucher auf einen Meter und entfernen Sie Unkraut mit der Hand. Himbeeren mögen einen frischen Wind um die Nase und können es nicht leiden, wenn Ihnen jemand das "Futter" klaut. Gedüngt werden sollte pünktlich zur Fruchtbildung im April und dann noch mal im Juni damit ein optimaler Knospenansatz gewährleistet wird. Hierfür nehmen Sie einen chloridfreien Volldünger (z.B. Blaukorn 50g/m²), auf eine Kalkung sollten Sie verzichten. Lassen Sie die Pflanzen niemals vollständig austrocknen, aber vermeiden Sie die Staunässe.

 


Bei der richtigen Pflege können Ihre Himbeeren nun 10-12 Jahre alt werden.

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