Ahlers Baumschule AG
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Beerenobst / Wellnessobst

Chaenomeles Hybriden 'Cido' - Zitronenquitte / Lettenquitte

Die Zitrone des Nordens !!

  • Vitamin C - Spender¹° (mehr als Zitronen)

  • dekorative Blüten im Frühjahr 

  • leuchtende Früchte im Herbst

  • als Schutzhecke, Hangbewuchs oder Solitär zu pflanzen


Zur Pflanze:

 

Der kleine sommergrüne Quittenstrauch ist vieler Hinsicht eine tolle Pflanze. Im Frühjahr, ab April, erscheinen die großen, orangeroten Blüten, die nicht nur eine Augeweide sind, sondern auch den Bienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle dienen.

 

 

Pflanzen Sie den Strauch an einen vorzugsweise sonnigen Platz, der Bodenanspruch ist gering, das heißt er gedeiht in ganz normalem Gartenboden.

 

 

Sie können ihn als lockere Bepflanzung vor andere größere Gehölze setzen oder als Schutzhecke oder Hangbefestigung nutzen. Da die Zweige nur wenige Dornen haben ist die Handhabung gut. Im Alter kann der Strauch bis 1,5 Meter hoch werden.

 

Besonders wirkungsvoll wird es, wenn Sie die Quitte mit anderen Frühlingsblühern oder Stauden, die gerne im Halbschatten wachsen, zusammenpflanzen. Bergenien, Duft-Veilchen, verschiedene Primeln oder Vinca minor eignen sich hierfür sehr gut. Auch mit Zwiebelgewächsen, wie Tulpen und Narzissen verträgt sich die Quitte prächtig.

 

 

Um im Herbst besonders viele Früchte zu ernten pflanzt man am besten mehrere Quitten in den Garten.

 

Schneiden Sie den Strauch möglichst wenig, denn die Blüten und somit auch die Früchte erscheinen am mehrjährigen Holz. Für einen kompakteren Wuchs entfernen Sie einfach im Mai/Juni die Treibspitzen und um den Strauch auszulichten entfernen Sie die ältesten Zweige.

 

 

Nach der Blüte bilden sich die apfelförmigen Früchte, die erst grünlich und später gelb sind. Schon am Strauch sind sie sehr dekorativ durch ihre urige, unebene Form und ihre leuchtende Farbe. Geerntet werden die hoch Vitamin C -haltigen „Zitronen des Nordens“ ab September bis hin zum Frost. Wenn die Früchte hängen bleiben werden sie zur leckeren Vogelmahlzeit.

 

 

Verarbeiten Sie die Quitten zu Marmelade, Gelee, Saft, Dessertwein, Likör oder Kompott. Roh sind sie ein wenig zu herb, um sie wirklich genießen zu können.

 


Oma Anneliese´s Rezept Idee:

Quitten-Gelee und Quitten-Brot

Zutaten:

 

 

  • 3 große Quitten
  • Saft einer halben Zitrone
  • Wasser
  • Gelierzucker 1:1 – für das Gelee
  • Zucker – für das Brot

    Zubereitung:

    Quitten mit trockenem Tuch sorgfältig abreiben und den Flaum entfernen. Eine Schüssel mit kaltem Zitronenwasser vorbereiten.
    Die Quitten in große Stücke schneiden. Nur den Stielansatz und die Blüten entfernen.
    Schalen und das Kerngehäuse werden mit verwendet - das bringt zusätzliches Aroma.
    Die geschnittenen Quittestückchen möglichst sofort in das Zitronenwasser geben, damit sie sich so wenig wie möglich braun färben. Quitten in dem Zitronenwasser etwa 30-40 Minuten weich (aber nicht matschig) köcheln lassen.

     


    Zubereitung des Gelees:


    Den Saft vorsichtig, ohne Druck auszuüben, über einem Tuch oder feinem Haarsieb ablaufen lassen. Desto weniger Druck ausgeübt wird, desto heller und klarer wird das Gelee.
    Den Saft genau abmessen und mit der gleichen Menge Gelierzucker in einem großen Topf bei großer Hitze aufkochen lassen. Das Gelee etwa 3-4 Minuten kochen lassen. Gelierprobe machen und beachten, dass das fertige Gelee später im Glas noch etwas nachgeliert. Das Gelee vom Herd nehmen und nach Wunsch noch etwas abschmecken. Geeignet sind z.B. Zimt, Vanille, Zitronensaft, Cognac, verschiedene Obstler oder auch Mandelblättchen - je nach Geschmack.
    Noch heiß in saubere, vorbereitete Twist-Off-Gläser füllen und verschließen.


    Zubereitung des Quittenbrotes:


    Aus den im Sieb bzw. Tuch verbliebenen Früchten wird nun das Quittenbrot hergestellt.
    Von den Quittenstücken die Kerngehäuse und Kerne abschneiden und entfernen. Wichtig ist unbedingt, dass alle Kerne entfernt werden. Fruchtstücke nun mit einem Zauberstab oder ähnliches ganz fein pürieren. Das jetzt an Apfelmus erinnernde Fruchtmus mit exakt der gleichen Menge Zucker aufwiegen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa ¾ bis 1 Stunde einkochen. Vorsicht - die Masse setzt schnell am Topfboden an.
    Ein Kuchenblech oder große Auflaufform etwas einbuttern.
    Die dicke Paste auf dem Blech etwa 1-2 cm hoch aufstreichen und etwa 2-3 Tage in einem warmen Raum trocknen lassen.
    Wer es sehr eilig hat kann das Quittenbrot auch bei halb geöffneter Backofentür bei ca. 100 Grad etwa 3-4 Stunden dörren lassen.
    Das Quittenbrot in kleine Würfel oder Rauten schneiden. Die Würfel entweder in Hagelzucker, Kokosflocken oder gemahlenen Mandeln etwas wälzen.
    Die Quittenwürfel in gut schließendem Gefäß (Blechdose) aufbewahren. Zwischen die einzelnen Schichten Pergamentpapier legen, damit die Würfel nicht aneinander kleben.


    WARNUNG:

    Die Quittenwürfel sind zwar lecker, aber sehr süß - man muss es mögen. Für sie hat übrigens schon Nostradamus geschwärmt.


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